Als gegen 8.00 Uhr in der Ganztagesschule in Falkenberg der Hausalarm schrillte, wussten nur wenige, dass es der Auftakt einer gemeinsamen Übung
der Schule mit den Freiwilligen Feuerwehren war.
Bereits nach wenigen Sekunden wurde der Notruf an die Leitstelle in Frankfurt abgesetzt, die den
Löschzug 1 der Amtsfeuerwehr Falkenberg-Höhe (MOL) und das neue Leiterfahrzeug der Freienwalder Feuerwehr (MOL) alarmierte. Schon kurze Zeit
später konnten die Einsatzkräfte aus Falkenberg (MOL), Dannenberg (MOL) und
Kruge-Gersdorf (MOL)ausrücken, um die "Brandbekämpfung" in der Schule
durchzuführen.
Erschwerend kam hinzu, dass sich eine erwachsene Person und drei Kinder versteckt
hatten. Die Lehrer reagierten vorbildlich und meldeten den anrückenden Feuerwehren die Anzahl der Vermissten und relativ genau den
möglichen Aufenthaltsort, so dass sie bereits kurze Zeit später wohlbehalten
gefunden wurden. Die "bewusstlose" erwachsene Person, die im obersten
Geschoss gefunden wurde, konnte mit Hilfe der Freienwalder Drehleiter über
das Dach gerettet werden. Trotz der zügigen Arbeit dauerte die Übung aber
mehrere Stunden, bis sie erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass die Zusammenarbeit
zwischen den Löschgruppen immer besser wird und so eine effektive Menschenrettung und
Brandbekämpfung möglich ist. Kleinere Probleme wurden ausgewertet, um sie in
der Ausbildung umzusetzen. Auch die neuen Brandschutzeinrichtungen wie die
Trockensteigleitung und die kombinierte Hausalarmeinrichtung konnten erfolgreich getestet werden. Direktor Huwe
bedankte sich bei den Einsatzkräften für die hohe Einsatzbereitschaft, die bei
einem Ernstfall wertvolle Minuten bringt, um Leben und Sachwerte zu retten.