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18.06.06 Bereichsjugendfeuerwehrwettkampf diesmal mit verregnetem Auftakt
Bereits gegen 7.00 Uhr trafen sich die Kameraden der Falkenberger Wehr, die Jugendfeuerwehr und das Versorgungsteam des Fördervereins, um den Wettkampfplatz entsprechend vorzubereiten. Der Regen verhieß nichts gutes, vor allem, da er nicht angesagt war. Glücklicherweise waren durch das Sportfest am Vortag und den Amtsausscheid eine Woche zuvor die Geräte und Zelte bereits auf dem Sportplatz, so dass der Aufbau verhältnismäßig schnell ging.
Da erstmals der Sportplatz direkt genutzt werden konnte, wurden zwei Bahnen aufgebaut, so dass der Löschangriff zügig durchgeführt werden konnte. Erste Jugendfeuerwehr waren die Altglietzener, die bereits um 08.00 Uhr ankamen. Bis kurz nach neun trafen dann die weiteren 17 Mannschaften auf dem Sportplatz ein, so das der Platz hinter dem Tor für die Fahrzeuge schon richtig eng wurde.
Pünktlich zum Beginn des ersten Durchgangs hörte dann der Regen endlich auf. Da nicht klar war, wie lange es trocken bleiben würde, verzichtete man auf eine große Eröffnung. Während sich die einen noch beim Frühstück stärkten, fieberten die anderen schon ihrem Start entgegen. So wurden noch einmal die Schlauchpakete überprüft oder die Pumpen getestet. Schließlich hatte man ja nur fünf Minuten Aufbauzeit. So liefen die Durchgänge ohne weitere Verzögerung ab. Die Bereichsjugendfeuerwehrwarte Sperr und Regenberg freuten sich über einen reibungslosen Ablauf.
Gegen Mittag waren die Mannschaften mit ihren Wettbewerben fast durch. Für einen Farbtupfer sorgten die Schiffmühler in der Altersklasse ü18, die in den alten DDR-Anzügen zum Wettbewerb antraten. Sie sorgten schon am frühen Morgen für Interesse, da sie mit der alten Variante Traktor-Hänger zum Sitzen-Tragkraftspritzenanhänger nach Falkenberg gekommen waren.
Nach der Stärkung vom Grill kam es bei inzwischen sonnendurchflutetem Waldsportplatz zur Siegerehrung. Die Bereichsjugendwarte konnten den Teilnehmern ihre Urkunden und Pokale übereichen und die Grüße von Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfram Lorke überbringen, der am Vormittag selbst kurz vorbeigekommen war, um sich über die Arbeit der Jugendfeuerwehren im Bereich zu informieren. Am Nachmittag war auch Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Harald Mehls in Falkenberg, um sich vorzustellen und die teilnehmenden Jugendwehren zu ihren Leistungen zu beglückwünschen. Er wies auch auf die besondere Bedeutung des Feuerwehrnachwuchses für die Zukunftssicherung des Brandschutzes hin.
Nach der Siegerehrung lichteten sich verhältnismäßig schnell die Reihen, da einige interessante Fußball-WM-Begegnungen auf dem Programm standen. So blieb den Falkenbergern nur noch die Beräumung des Platzes und Aufräumen im Gerätehaus. Wieder einmal haben sie es geschafft, eine solche Veranstaltung zu organisieren. Jetzt sind, bis auf den Fackelzug zum Tag der Einheit, die eigenen Veranstaltungen erst einmal geschafft. Natürlich kehrt deshalb keine Ruhe ein. Die Unterstützung zum Familiennachmittag während des Deutschlandspiels am 20. Juni oder die Beteiligung am Jubiläum der Freudenberger Wehr am 8. Juli sorgen auch weiterhin für einen vollen Terminkalender.
andreas-lauter

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