Schon die Anreise wurde in diesem Jahr zu einem waren Abenteuer. Obwohl
beim Start in Falkenberg schon brütende Hitze herrschte, die eher zum
Baden als zum Autofahren einlud, schien noch alles prima. Zuerst wurde
wieder Heckelberg angesteuert, um mit der Jugendfeuerwehr gemeinsam die
Reise anzutreten. Mit drei Fahrzeugen ging die Reise dann in Richtung
Lager.
Aber wie schon im vergangenen Jahr war eine verpasste Abfahrt in
Beeskow schuld, um ein paar Ehrenrunden durch die Stadt zu machen und
noch eine andere Fahrtroute zu entdecken. Als ob das nicht schon reicht,
verlor der Passat dann noch aus gleich zwei Reifen die Luft, so dass
guter Rat teuer war. Schließlich hatte man ja nur ein Reserverad dabei.
Das Notrad war schnell montiert und für das zweite Rad fand sich auch
noch eine Flickvariante, so dass man nach mehr als vier Stunden das
Lager erreichte.
Geschafft und geschwitzt stand in der Mittagsglut nun
die größte Herausforderung vor uns - der Aufbau der Zelte. Die Stimmung
verhagelte es aber nicht, so dass wir das schnell auf die Reihe bekamen,
zumal wir uns ja schon einen Stammplatz auf dem Zeltplatz erworben
haben, der frei geblieben ist. Als alles stand, wurde noch einmal eine
Einkaufstour nach Guben (SPN) unternommen, um sich mit Getränken und
anderen Kleinigkeiten für die Woche einzudecken.
Nach diesen Strapazen
war erst einmal pures Nichtstun am Großsee angesagt, um zu
akklimatisieren. Am Abend sorgte dann endlich ein reinigendes Gewitter
für die ersehnte Abkühlung. War es im vergangenen Jahr fast zu kühl zum
Baden, werden wir in den kommenden Tagen sicher viel Zeit am Strand
verbringen.