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19.06.05 Bereichswettbewerb der Jugendfeuerwehren
Zum dritten Mal steht der Löschangriff der Jugendfeuerwehren des Bereichs Freienwalde in Falkenberg auf dem Jahresprogramm. Inzwischen zur festen Größe im Veranstaltungskalender geworden, trafen sich mehr als 150 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern bei bestem Wetter in Falkenberg, um hier um die besten Zeiten im Löschangriff zu ringen. Der Beginn des Wettbewerbs um 10.00 Uhr ermöglicht auch den entfernteren Mannschaften, ein bisschen länger zu schlafen, um ausgeruht die besten Leistungen zu erzielen. Das Versorgungsteam des Fördervereins hatte bereits Frühstück vorbereitet, so dass sich auch Langschläfer noch vor dem Wettbewerb stärken konnten.

Nach Begrüßung und Verlosung konnten die Schiffmühler Mädchen mit den Vorbereitungen für den Löschangriff beginnen, da sie die Startnummer eins gezogen hatten. In spannenden Durchläufen mit zwei durch defekte Druckminderer verschuldeten Wiederholungsläufen konnten die Jugendlichen beweisen, was sie gelernt haben. Viele Mannschaften konnten dabei ihre Zeiten aus dem Vorjahr verbessern, was die hohe Qualität der Jugendarbeit verdeutlicht. Nach rund zwei Stunden waren die Wettbewerbe der Mädchenmannschaften sowie in den Altersklassen 10-14 und 15-17 Jahren der Jungen abgeschlossen.

Zum ersten Mal im vergangenen Jahr als Lauf ohne Wertung, wurde die Altersklasse u21 in diesem Jahr offiziell eingeführt. Jugendfeuerwehren, denen nicht mehr genügend Mannschaftsmitglieder in den Altersklassen zur Verfügung stehen, hatten so die Chance, ihr Können ebenfalls unter Beweis zu stellen. Der Wanderpokal der Mädchen ging an die Jugendfeuerwehr in Schiffmühle, während sich in der Altersklasse 10-14 männlich die Altglietzener den Preis holten. Besonders spannend war der Löschangriff in der Altersklasse 15-17 männlich, bei dem die Jugendfeuerwehren aus Kruge-Gersdorf und Dannenberg den Pokal teilen mussten, da sie zeitgleich den Löschangriff absolvierten.

Einige der Jugendfeuerwehren durchleben gerade ihren "Generationswechsel" und konnten deshalb noch nicht an den Wettbewerben teilnehmen. Sie nutzten die Pause vor der Siegerehrung, um ihr Können unter Beweis zu stellen. So zeigte der Neuenhagener Feuerwehrnachwuchs, dass sie die Gruppenstafette als eine von drei Disziplinen des Brandenburger Pokalwettbewerbs schon ziemlich gut beherrschten, mit der ihre "Vorgänger" Erfolge auf Kreis- und Landesebene feiern konnten. Auch die Heckelberger demonstrierten mit einer Einsatzübung am Tanklöschfahrzeug, dass sie bereits viel gelernt haben. Die Einsatzbefehle kamen schon wie bei den "Alten" und sorgten für Staunen auch bei den Zuschauern. Die Jugendfeuerwehr aus Falkenberg wollte auch den anderen noch einmal zeigen, wofür sie einen Winter lang geschraubt, gefeilt und geschliffen haben. Die Handdruckspritze, die erst unmittelbar vor dem hundertjährigen Jubiläum fertiggeworden war, bewies auch diesmal ihre Zuverlässigkeit. Auch mit dieser Pumpe ist es durchaus möglich, die Flaschenziele zu bekämpfen, die schon am Vormittag im Mittelpunkt standen.

Dann endlich konnte für Entspannung gesorgt und die Platzierungen verkündet werden. Zuvor bedankten sich die Gastgeber jedoch beim Dannenberger Kameraden Dirk Mahnke, der sie so bei der Neugestaltung des Versammlungsraumes unterstützt hatte, mit einem kleinen Präsent.
Nach der Siegerehrung konnten sich alle wieder auf den Heimweg machen. Wieder einmal haben sich die Falkenberger als gute Gastgeber erwiesen und die inzwischen wieder steigende Zahl an Teilnehmern ist der beste Beweis dafür. So wird auch in den kommenden Jahren der Löschangriff der Jugendfeuerwehren im Verbandsbereich sicher wieder ein großes Fest, nicht nur für die Feuerwehren und ihren Nachwuchs.
Andreas Lauter

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